Unser Wind, unsere Energie!
Das Windkraftprojekt «Montagne de Romont» befindet sich auf der nordwestlichen Höhe der Gemeinde Romont (BE), auf rund 1’150 Metern über Meer.
Er ist in die kantonale Planung aufgenommen und wird von der «Parc Éolien de la Montagne de Romont SA» getragen, an der der Energie Service Biel (ESB) und der Services Industriels de Genève (SIG) beteiligt sind.
Das Ingenieurbüro ennova führt mit seinen Fachspezialisten die notwendigen Studien durch. Dieses Projekt wird erneuerbaren Strom für das lokale Netz produzieren – zum Nutzen der Bewohnerinnen und Bewohner der Region.

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Das Windkraftprojet in Zahlen
Das Windkraftprojekt befindet sich derzeit in Entwicklung und in laufenden Verfahren. Es passt sich ständig an, auch um die Auswirkungen auf die lokale Umgebung bestmöglich zu berücksichtigen – sei es in Bezug auf Biodiversität, Landschaft, Menschen oder Technik.
Windkraftanlagen
angesiedelt
Meter hoch
maximale Höhe
MW Leistung
Gesamtleistung: von 21 MW
m/s
Windgeschwindigkeit
GWh
Jahresproduktion netto
Haushalte
pro Jahr versorgt

Ein Mitwirkungsprojekt
Das Windkraftprojekt Montagne de Romont basiert auf einem kooperativen Ansatz. Die Koordination des Projekts liegt beim Steuerungsausschuss, dem die Projektgesellschaft, die Gemeinde, die betroffenen Bürgergemeinden, deren Bewirtschafter sowie die Einwohnerinnen und Einwohner von Romont angehören. Sie alle beteiligen sich aktiv an der Ausarbeitung des Projekts. Dieser Ansatz förd
Engagement für die Biodiversität
Um die Umweltaspekte bereits in den ersten Phasen des Projekts zu berücksichtigen, wurde im Juni 2021 eine Arbeitsgruppe für Biodiversität (AGB) ins Leben gerufen. Diese Gruppe vereint mehrere Organisationen, die sich für den Naturschutz engagieren – darunter WWF, Pro Natura Berner Jura, ASPO BirdLife und das CEPOB.
Ein Projekt im Zeichen der Zeit
Das Windkraftprojekt Montagne de Romont ist Teil der Energiestrategie 2050 des Bundes, die von 64% der bernischen Stimmberechtigen unterstützt wurde. Diese sieht bis 2050 eine nationale Windenergieproduktion von 4.3 TWh pro Jahr vor – davon bis zu 1’170 GWh pro Jahr im Kanton Bern.
Auf kantonaler Ebene trägt das Projekt auch zur Umsetzung des Energierichtplans und der bernischen Klimastrategie bei, die beide das Ziel verfolgen bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen.
Verfahren eines Windkraftprojekts
Im Kanton Bern folgen Windkraftprojekte einem koordinierten Verfahren, dem sogenannten Überbauungsplan mit Baubewilligungswirkung (ÜP mit BB). Geeignete Standorte wurden zunächst im Richtplan Windparks des Berner Juras (RWPJ) festgelegt.
Dieser Sondernutzungsplan fasst alle erforderlichen Bewilligungen zusammen – einschliesslich der Baubewilligung.
Das Amt für Umwelt und Energie (AUE) beurteilt die Umweltauswirkungen des Projekts mit Unterstützung der kantonalen Fachstellen. Der Projektteil Elektrizität unterliegt der Bundeskompetenz (ESTI-Dossier), ebenso das Rodungsverfahren (Bundesamt für Umwelt BAFU).
Die verschiedenen Etappen bis zum Inkrafttreten der Bewilligungen sind folgende: